IBAN-Rechner

Wer die IBAN aus Bank und Kontonummer selber bauen will oder eine fremde IBAN vor der Überweisung prüfen möchte, kriegt mit dem IBAN-Rechner hier beides in einem Tool. Ergebnis in Sekunden, inklusive automatischer Bank-Erkennung aus der BC-Nummer. Keine Registrierung notwendig.

IBAN-Rechner & IBAN-Prüfer

Berechnet IBANs aus Kontodaten oder prüft eine bestehende IBAN auf formale Korrektheit – inkl. Ländercode, Länge, nationalen Prüfziffern (wo vorhanden) und ISO-13616-Prüfsumme.

Die Eingabefelder passen sich dem gewählten Land an.
Leerzeichen werden automatisch entfernt, Gross-/Kleinschreibung ist egal.
Die Prüfung erfolgt rein formal: Landcode, Länge, erlaubte Zeichen, ISO-13616-Prüfsumme (Modulo-97 nach ISO 7064) und – wo vorhanden – nationale Prüfziffern (BE, FR, IT, ES). Die Bank-Auflösung für CH/LI basiert auf dem SIX Interbank Clearing Bankenstamm (Auszug der wichtigsten Institute). Ob ein Konto tatsächlich existiert oder einer bestimmten Person gehört, kann damit nicht festgestellt werden.

Was der IBAN-Rechner leistet

Zwei Richtungen, ein Tool. Entweder tippt man Bankclearing-Nummer (BC-Nummer) und Kontonummer ein und bekommt die fertige IBAN mit korrekter Prüfziffer nach ISO 13616. Oder man fügt eine bestehende IBAN ein und sieht auf einen Blick, ob sie formal stimmt, welche Bank dahintersteht und ob es sich um eine klassische IBAN oder eine QR-IBAN handelt.

Unterstützt werden neben der Schweiz und Liechtenstein auch Deutschland, Österreich, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien und Grossbritannien. Wer für einen französischen Lieferanten eine Zahlung erfasst oder einem spanischen Feriendomizil-Vermieter überweist, muss nicht zwischen fünf verschiedenen Tools jonglieren.

Aufbau einer Schweizer IBAN

Eine Schweizer IBAN hat exakt 21 Stellen. CH, dann zwei Prüfziffern, dann fünf Ziffern für die BC-Nummer (das ist die Kennung der Bank), dann zwölf Stellen Kontonummer. Die können auch Buchstaben enthalten, nicht nur Zahlen.

Ein Beispiel

CH93 0076 2011 6238 5295 7.

Die 00762 an Position fünf bis neun verrät, dass es sich um eine UBS-Niederlassung handelt. Der Rechner löst diese Nummer direkt auf und zeigt den Banknamen an. Bei der Zürcher Kantonalbank wäre es 00700, bei der Luzerner Kantonalbank 00778, Raiffeisen hat seit 2019 schweizweit die einheitliche 80808, PostFinance die 09000.

IBAN oder QR-IBAN: was ist der Unterschied?

Die QR-IBAN sieht auf den ersten Blick gleich aus, hat aber eine BC-Nummer aus dem reservierten Bereich 30000 bis 31999. Sie darf ausschliesslich zusammen mit einer strukturierten QR-Referenz auf QR-Rechnungen verwendet werden. Wer eine QR-IBAN versehentlich für eine normale Überweisung nutzt, riskiert, dass die Zahlung von der Bank abgewiesen oder zumindest manuell nachbearbeitet wird. Der Prüfer im Tool warnt, wenn eine eingegebene IBAN im QR-IID-Bereich liegt.

Was der Rechner prüft und was nicht

Geprüft werden Landcode, Länge, erlaubte Zeichen, die ISO-13616-Prüfsumme (Modulo-97-Verfahren nach ISO 7064) sowie länderspezifische Prüfziffern in Belgien, Frankreich, Italien und Spanien. In der Schweiz und in Deutschland gibt es in der BBAN keine eigene nationale Prüfziffer innerhalb der Kontonummer, die das Tool selbstständig verifizieren könnte. Dort ist die IBAN-Prüfsumme die einzige mathematische Kontrolle.

ACHTUNG: Was kein IBAN-Rechner kann: feststellen, ob ein Konto tatsächlich existiert oder wem es gehört. Diese Information liegt ausschliesslich bei der kontoführenden Bank. Auch Geldwäsche-Checks, Sanktionslisten oder PEP-Abfragen sind nicht Teil einer IBAN-Validierung. Formal korrekt heisst nicht zwingend echt.

Wann sich die IBAN selber berechnen lohnt

In der Praxis bekommt man seine IBAN heute von der Bank mitgeteilt. Selbst berechnen wird relevant in drei Situationen. Erstens bei Umstellungen alter Kontonummern auf IBAN, etwa in Buchhaltungssoftware, die noch mit dem 1970er-Jahre-Format arbeitet. Zweitens beim Aufsetzen von Rechnungsvorlagen, wo man sicherstellen will, dass die angegebene IBAN rechnerisch korrekt ist. Drittens beim Plausibilisieren von IBANs, die einem per E-Mail zugeschickt wurden. Gerade CEO-Fraud-Versuche scheitern oft schon an einer falschen Prüfziffer, weil die Betrüger zufällig Ziffern zusammenwürfeln.

Für den letzten Punkt gilt trotzdem: Auch eine formal gültige IBAN kann von Betrügern stammen. Bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen immer telefonisch zurückfragen, nie per Mail.

Quellen und Referenzen